Das Potenzial der Menstruation

Dass ich mich während meiner Menstruation (Mondzeit) zurückziehe, ermöglicht mir sowohl neue Kraft zu tanken, als auch den Blick nach Innen zu richten und in Kontakt mit mir zu gehen. In keiner anderen Zyklusphase fühle ich mich so stark mit mir selbst verbunden.

Es ist auch eine Zeit, in der es mehr als sonst um meine Bedürfnisse geht und ich mich selbst nähre. Dass ich mich 4 oder 5 Tage am Stück komplett zurückziehen konnte, war in den letzten 18 Jahren mehr die Ausnahme als die Regel.

Lehre, Berufstätigkeit, Studium oder Kinder? Lassen sich schließlich nicht einfach wegzaubern. Dennoch habe ich im Alltag immer Möglichkeiten gefunden, kleine oder größere Ruhe- und Rückzugsinseln zu schaffen.

Die Jahre in denen ich ohne Kinder war, konnte ich anders auf meine menstruellen Bedürfnisse eingehen. Doch als ich das erste Mal Mutter wurde, war mir klar, dass ich mein Menstruationsritual nicht aufgeben würde und so sind meine drei Kinder von Anfang an mit dem Bewusstsein aufgewachsen, dass ich zyklisch bin und es während meiner Blutung bestimmte Dinge gibt, die ich tue – und die ich nicht tue. (Mehr dazu hier: http://muschileaks.de/2020/06/23/menstruieren-mit-kindern/)

Seit ich selbständig bin und meine Kinder länger in Betreuung sind, kann ich wieder flexibler auf meine menstruellen Bedürfnisse eingehen. Es geht nicht um das „perfekte“ Menstruationsritual, sondern es so gut es geht mit dem eigenen Alltag in Einklang zu bringen.

Diejenigen, die das von vorne herein ausschließen – trotz des Bedürfnisses nach Ruhe & Rückzug – möchte ich ermutigen, ihre Perspektive neu zu überdenken. Meiner Erfahrung nach ist viel mehr möglich, als wir uns vorher vielleicht vorstellen können. Stichpunkt Mehrwert: Die positiven Auswirkungen einer Menstruation, in der wir uns erholt haben, ist über den restlichen Zyklus deutlich spürbar!

Vor meiner Menstruation versuche ich so viele Aufgaben wie möglich zu erledigen oder zu delegieren, damit ich in dieser Zeit mehr Luft habe. Bereits ein, zwei Tage vorher spüre ich das verstärkte Bedürfnis nach Entschleunigung und Dinge zu Ende zu bringen. Die Höhle ruft!

Als ich noch mit dem Vater meiner Kinder zusammen war, hat er in dieser Zeit verstärkt Aufgaben im Haushalt & die Betreuung unserer Kinder übernommen. Auch meine Kinder packen in dieser Zeit mehr an als sonst.

Egal ob wir in einer Partnerschaft sind oder einem Arbeitsverhältnis, es erfordert eine gute Kommunikation. Da die Menstruation in unserer Gesellschaft weitgehend tabuisiert ist, ist das auf jeden Fall eine kleine Herausforderung und kostet am Anfang etwas Überwindung.

Meist setze ich Menschen, mit denen ich zusammenarbeite darüber in Kenntnis, dass ich in dieser Zeit „offline“ bin. Ich check meine Mailbox ein-zweimal am Tag: Dringende Emails beantworte ich, andere nach meiner Auszeit. Meine Erfahrungen – gerade mit männlichen Arbeitskollegen (aber auch Partnern) waren bisher ziemlich positiv.

Ich möchte mich anderen nicht aufdrängen, sondern Bewusstsein für den Zyklus schaffen und dafür, dass es Zeiten gibt, in denen es uns gut tut, einen Gang runter zuschalten. Zyklische Menschen ticken schließlich nicht immer gleich. Wie auch?

Unser Körper verändert sich ständig und wir durchlaufen im Laufe eines Zyklus vier unterschiedliche Phasen: Menstruation – Follikelphase (Eireifung) – Eisprung – Lutealphase (Gelbkörperphase). Die unterschiedlichen Hormonkonzentrationen beeinflußen unser Energielevel, unsere Emotionen, unsere Libido, unser Bedürfnis nach Nähe und Intimität, unseren Appetit und worauf wir Hunger haben, unsere Verdauung, unseren Bewegungsdrang, wie gesellig wir sind, wieviel Schlaf und Ruhe wir brauchen und vieles mehr.

In dem wir lernen offen über unsere Menstruation zu sprechen, erfährt sie Sichtbarkeit und wir können Klarheit schaffen. Wie die Reaktion unseres Gegenübers ausfällt, ob beschämt, irritiert, verständnislos oder aber interessiert und verständnisvoll, können wir nicht kontrollieren – doch das sollte uns nicht davon abhalten, über unsere Monatsblutung zu sprechen. Sie begleitet uns lange Zeit unseres Lebens und wurde schließlich lange genug totgeschwiegen.

Der Abstand von allem und die Innenschau während meiner menstruellen Auszeit bringt oft neue Impulse und Erkenntnisse, die später auch in mein Familien- und Berufsleben einfließen. Das Schöne an meinem Ritual ist vor allem der Aspekt der Selbstfürsorge.

Ständig geben wir – ob im Job, der Familie, in einer Partnerschaft, in Freundschaften. Dabei können die eigenen Bedürfnisse schnell aus dem Fokus geraten. Besonders bei Müttern. Durch die monatliche Auszeit sorge ich dafür, dass dies nicht geschieht.

Gleichzeitig vermittle ich meinen Kindern und Mitmenschen, dass es wichtig ist, dass wir uns um uns selbst kümmern. Wenn wir unsere Bedürfnisse regelmäßig nähren, laufen wir nicht Gefahr auszuzehren und können weiterhin geben. Aus der Fülle und in Achtsamkeit mit uns selbst.

Wir leben in Strukturen, die nicht besonders viel Raum für den Zyklus, geschweige denn die Menstruation, lassen. Dennoch können wir innerhalb dieser Strukturen Möglichkeiten schaffen, während unserer Mondzeit ein wenig Ruhe zu finden. Uns erden und auf uns selbst besinnen. Loslassen. Öffnen für das Neue. Kraft tanken. All das tut so gut.

Wie wertvoll diese Zyklusphase ist, wenn wir uns auf sie einlassen und uns so wenig wie möglich mit anderen Menschen, Arbeit, Social Media oder Nachrichten ablenken, kann jede Menstruierende für sich selbst entdecken.

Zyklisch zu leben und die Menstruation als Zeit der Erneuerung zu nutzen, ist eine Möglichkeit unsere eigene Kraft zu kultivieren. Wir gewinnen an Stärke und bekommen einen guten Zugang zu unserer Intuition. Das haben mir auch andere Frauen bestätigt, die es ähnlich halten.

Ich kann jede menstruierende Person nur dazu ermutigen, es selbst einmal auszuprobieren. Es gibt viele Dinge, die wir tun und lassen können während dieser Zeit. Wir müssen nicht alles auf einmal umsetzen. Ich habe mich langsam angenähert, experimentiert und reingefühlt, was mir gut tut und was nicht während meiner Blutung. Eins weiß ich gewiss: Es hat mich mir selbst viel näher gebracht und gibt mir bis heute unheimlich viel Kraft so zu leben.

Petition von Social Period e.V.

Undine, Katja und Constanza vom Verein Social Period haben eine Petition ins Leben gerufen, die fordert, dass Menstruationsprodukte in öffentlichen Einrichtungen menstruierenden Menschen frei zur Verfügung gestellt werden. Seit 24. November 2020 ist Schottland das erste Land weltweit, das dies möglich macht. Let’s be country number two, damit noch viele weitere Länder folgen. Hier geht’s zur Petition:

https://www.change.org/p/periodenarmut-freier-zugang-zu-menstruationsprodukten-in-öffentlichen-einrichtungen

BodySpeaks Warmup

Am 14. November hat unsere BodySpeaks Warmup-Reihe begonnen. Ursprünglich waren die Warmups „Vulva Dialogues“ & „Power to the Period“ als Präsenzveranstaltungen im zeitraumexit, Mannheim geplant. Auch wir sind von der aktuellen Situation betroffen und haben unsere Events daher in ein Online Programm umgewandelt. Bis zum 19. Dezember stellen wir euch auf unserem BodyLeaks YouTube-Kanal jeden Samstag um 19:15 Uhr einige der Akteur*innen vor, die sich mit den Themen des BodyLeaks-Festivals beschäftigen. Hier geht’s zum Interview mit Louisa Lorenz:

Foto: Diana Pfammatter | Design: Deutsche & Japaner

VulversitY-Workshop

Im Rahmen von unserem BodySpeaks Warmup könnt ihr am 14. November 2020 von 12 bis 18 Uhr am VulversitY-Workshop teilnehmen. Die Session erfolgt via Zoom und ist auf 8 Teilnehmer*innen begrenzt. Mithilfe eures VulversitY-Kits fertigt ihr unter Anleitung von Bildhauerin Melissa Holstein einen Abdruck eurer Vulva an. Das Abdrucksmaterial ist Alginat (kennt ihr bestimmt vom Zahnarzt), die Form gießt ihr später mit Gips aus. Eure Vulva kann für den Abdruck behaart oder rasiert sein, beides funktioniert einwandfrei. Tickets sind ausverkauft!

Workshopleitung: Melissa Holstein

we can do hard things: trennung mit kids

als ich im juni 2019 diesen schritt wagte, wusste ich nicht, was uns erwartet. immer wieder plagten mich sorgen und ängste. die gefühle der kinder, die finanzielle situation, die veränderung der wohnsituation, die verantwortung, die verständigung mit dem ex, die reaktionen von freunden und familie… doch ich wusste wir würden das als familie schaffen. ich würde das schaffen.

eine trennung mit kindern erfordert nicht nur mut, sondern auch durchhaltevermögen für die achterbahn, die folgt: was kommt nach dem aufgeben von vertrauten strukturen und dem sprung in die ungewissheit?

am schwersten ist das wissen, den eigenen kinder mit dieser entscheidung schmerz zu bereiten. das ideal der kernfamilie, der eltern als einheit – das den eigenen kindern zu nehmen tut weh. irgendwann war mir klar, dass es kindern auch weh tut, wenn sie in einer familie aufwachsen, in der die elternbeziehung nicht intakt ist.

meine aufgabe bestand darin, meine kinder zu begleiten: im vertrauen, dass sie lernen den schmerz zu überwinden und stark genug sind, damit umzugehen. in dem wissen, dass ihnen schmerzhafte erfahrungen im leben nicht erspart bleiben und ich sie davor nicht beschützen kann. was ich kann ist ihnen trost spenden, mut machen und sie an ihre kraft erinnern. es war hart, aber wir haben das ziemlich gut gerockt.

getrennt und alleine zu sein fühlt sich besser an, stimmiger. natürlich sehne ich mich nach nähe und geborgenheit. nach liebe, intimität und sex. nach einem gegenüber, mit dem ich mich austauschen kann. doch es liegt auch etwas schönes im sehnen. in der nicht-erfüllung. in der vorfreude auf das, was kommt.

ich genieße gerade diese entdeckungsreise: was bewegt mich? was tut mir gut? womit möchte ich mich beschäftigen? welche musik gefällt mir? wie drücke ich mich gerne aus? mit welchen menschen möchte ich zeit verbringen? womit hadere ich? wie kann ich meinen kindern eine authentische und zugewandte mutter sein? wo liegen meine stärken? wie möchte ich in beziehung sein? welche männer gefallen mir? was wünsche ich mir sexuell? was törnt mich an, was ab?

sich zu trennen ist etwas was sehr persönliches. es gibt keine cookie-cut solution. wenn die zeit gekommen ist, spüren wird das sehr genau. unseren kindern ist nicht geholfen, wenn wir nur ihretwegen in einer beziehung bleiben. das ist falsches märtyrertum.

sie werden sich ihre beziehungspartner nach dem muster aussuchen, das wir ihnen vorleben. sie haben nichts von einer unglücklichen elternbeziehung. seit ich getrennt bin, habe ich meinen kindern mehr zu geben, denn ich habe wieder lebensfreude und energie. den zögernden möchte ich sagen: nimm dir zeit. und wenn es soweit ist: hab mut, zuversicht und vertrauen.

das schönste seit der trennung ist das gefühl der freiheit. es tut gut das eigene leben nach der eigenen wahrheit auszurichten – und nicht nach den erwartungen von außen. es ist schön zu sehen, dass etwas neues entsteht. es fühlt sich gut an, wieder aufzublühen, das glühen des eigenen herzens zu spüren und die lebensenergie, die durch mich durchdringt.

you are right, glennon doyle: we can do hard thing.
instead of asking „is this right or wrong?“ ask yourself „does this feel true and beautiful ?“. see where it takes you.

now get yourself a copy of „untamed“ and snuggle up with a cup of tea and this mind-blowing read. glennon is on to something…

interview mit madita oeming (ze.tt)

madita oeming ist pornoforscherin und widmet sich damit einem gesellschaftlichen tabuthema. dass millionen von deutschen pornos schauen, ist ein offenes geheimnis. dennoch wird madita oeming für ihre arbeit auch angefeindet. eine unterteilung in „gute“ und „schlechte“ pornografie findet sie problematisch und plädiert für eine differenzierte auseinandersetzung mit pornos. anstatt „porno“ also per se zu verteufeln, beschäftigt madita oeming sich damit auf wissenschaftlicher ebene und unterrichtet hierzu auch seminare an der uni. thanks for your amazing work & putting yourself out there, madita oeming! hier geht’s zum interview auf ze.tt:

Interview mit Madita Oeming auf ze.tt

yearning for moontime (poem)

the pain and unmet desire of my heart are so strong, they might as well crush me into pieces. feelings so intense, every fiber of my body aches.

moontime. please.
don’t make me wait much longer.
come set me free and gently carry me into dreamtime, where time and space no longer exist.

moontime.
my shell, my shelter and safe place. where i can withdraw from the noise of the world and dive into unknown, yet familiar territories.

moontime.
my merciless teacher. who calls me into discipline. who demands i sit with my every emotion. who challenges me to conquer my fears and look into the mirror to face whatever comes up with courage.

moontime.
my nurturing mother. who guides me on my fall deep down into the void, where i land softly in the darkness of my womb. where i become one with my source, my knowing, my roots, my truth. so i always remember who i am.

moontime.
my sacred space, my fountain of youth, my treasure chest. where i connect with my very essence, where my soul is replenished and my cup is filled again with the gifts of love, power, insight, vision and intention.

moontime.
my ruthless disillusionist. uncovering all that isn’t true and beautiful, burning everything that no longer serves me. calling me to shed my old, suffocating skin.
inviting me to stretch, expand and grow. so i can be in flow again.

moontime. please.
don’t make me wait much longer. this heartache is becoming unbearable and i need to return home to your intuitive wisdom, eternal patience and consoling silence.

moontime.
my sweet relief, my monthly death. the time where i can release it all. where everything dissolves, resolves and i’m born anew.

each month, like a phoenix from the ashes, i rise again.
each time, stronger, wiser and more humble.

dear mainstream society, go fuck your toxic narrative around productivity. yours truly, body.

we are more than our minds. we are matter.
our bodies enable us to experience life and i believe it’s our responsibility to pay attention and tend to their needs. our bodies are gifts we must honor.

we live in a culture that is always on the go and doesn’t value leisure. keeping busy and being productive is such a toxic mantra that it requires us to swim against this mainstream current, if we want our bodies to stay healthy. this applies to everyone, not just people like me with a cyclical body. all bodies need rest in order to stay balanced.

one thing i love about my cycle is that it has taught me exactly when my body needs to rest and recharge its energy. but in order to integrate this knowledge into my life, i first had to learn to listen to my body. to become aware of my body. since i’m cyclical, this meant getting to know my four cycle phases.

body literacy wasn’t passed on to me or something i learned at school. in 2002, i was lucky to stumble across a book that changed the course of my life forever and led me on the journey of cyclical living. next year, it will be 30 years since i had my menarche (first menstruation). that’s three decades of being cyclical!

when we start paying attention to our bodies and give them what they need, we do so much more than simply benefit our physical health: we give them a voice and become their advocates and thereby also foster our mental, emotional and spiritual wellbeing – which allows us to live life to the fullest.

shortly before i menstruate, my body gets less energetic and i feel the need to slow down. i usually try to finish projects and prepare for my menstrual phase, so that when it’s time for my uterus to shed its menstrual blood, i can relax into this natural phase of renewal.

if i were to submit to mainstream culture’s non-stop productivity beat and ignore my body’s monthly need to recharge and withdraw from the outside world – such as my relationships, events, obligations and social media – my body would suffer from lack of rest and regeneration.

this suffering would not only affect my physical, but also mental health. by following the beat of my cycle and allowing my body to take up space in my life, i’m not just doing myself a favor, but also the society i live in.

so, you’re welcome, mainstream society! you’re welcome that i prioritize my body’s innate wisdom over your toxic live-life-like-a-busy-bee-mantra. if i were to live my life according to that lie, i’d be overwhelmed, exhausted and probably struggling with health issues.

is that what you want? a powerless, drained and eventually sick woman? are those the attributes that make me a strong member of society?

dear mainstream society, i know… you don’t value my life style and i can almost see you rolling your eyes at the thought of me taking a few days off when i menstruate. how dare i be – what you consider – unproductive.

well, let me tell you something: you don’t get to define the terms of my productivity. we do: my body and i.

and by golly, we do this well!
in sync with my body and every month anew, i become the empress and alchemist of my cyclical energy, witnessing its transformation, when it ebbs, when it flows. when it’s a trickling stream whispering course corrections, or a clear and quiet pond revealing pearls of wisdom, or when it rises to an ocean, majestic and powerful, full of outward-directed intention.

ohhh, and when it rises, you better watch out! because that energy becomes a fucking tsunami! which, worry not, i have learned to harness and channel into… you wouldn’t have guessed… productivity.

or actually, do worry!
do worry that one day, millions of us – no matter what sex we are – will be honoring our bodies again. and in honoring our own bodies, we will begin to value and protect the biggest body of all: the earth we live on – our mother – who nourishes every single one of us. when that time comes, your toxic narrative that only causes greed and suffering will finally be: a thing of the past.

„come sit on my lap and tell me how jealous you are, baby!“

being <<my age>>, i was convinced jealousy was a thing of the past and certainly nothing i needed to worry about… oh boy, was i wrong! recently, when spending time with someone i like, i got hit by it so hard and unexpectedly, within a few seconds, my whole body was raging with fear and hatred.

i had forgotten what a primal and intense emotion jealousy is and how – not only it affects our thoughts – but is a sensation that takes over our entire nervous system.

at said moment, while trying hard to maintain a polite and fake smiley face, i felt like jumping the bitch, grabbing her by the throat and scratching her eyes out. pardon my misogynist and violent language but its crudeness mirrors exactly the feeling that was eating me alive on the inside.

instead of saying something, i bit my tongue, felt ashamed and missed an opportunity to reveal the truth of my heart.

unfortunately, being my age doesn’t mean a rat’s ass when it comes to experiencing jealousy. luckily, it does mean i won’t attack anyone.

of course there are situations where jealousy is justified, e.g. when your partner is betraying you. but if that isn’t the case and your jealousy is a product of your own fear and insecurity, it bears the risk of becoming a destructive element in a loving relationship and can wear your partner out.

so, when it comes to our partner, do we want them to feel like they can’t be trusted? do we want to make them feel constricted? no, we don’t. we want our partner to know that we trust them with all our heart and give them the freedom they need to thrive as a person.

what to do?
i don’t know about you, but next time ol‘ jealo sneaks up on me, i will own that sucker! which according to john wineland could sound something like this:

<< i’m so fucking jealous right now, i can’t stand it! the thought of somebody else touching you just makes me crazy… >>

now, if your partner is cool, they will understand that you’re not accusing them of anything, but that you are making yourself vulnerable by revealing them your <<gollum>>.

if jealousy is something you struggle with, check out john wineland’s thoughts below. i like that he introduces the concept of acceptance and element of playful eroticism 🙂

Source: John Wineland on YouTube

„pornografie ist nicht realität, sondern bewusste grenzüberschreitung“

wie schon so oft, bin ich madita oeming wieder einmal äußerst dankbar für ihre erfrischend differenzierte auseinandersetzung mit dem thema porno. thanks for all you do, madita oeming! your work is so valuable!

zieht’s euch rein, ist ein super artikel auf ze.tt über die sat.1 doku „mütter machen porno“: